Bürohund Pandora im Video

Anfang 2018 kam Pan als Fundhund zu uns, wahrscheinlich ausgesetzt – denn es meldete sich niemand für die kleine Maus. Schnell landete sie – erstmal zur Pflege – bei unseren Kollegen. Dort zeigte sich ein verschmuster Hund, der zwar panische Angst vor Leine und Halsband hatte, aber schnell dazu lernte.

Dann kam nach ca. 2 Wochen der erste epileptische Anfall, doch es blieb nicht bei dem einen. Die Anfälle häuften sich auf bis zu 4 an einem Tag. Rasch wurde Blut genommen und Pan auf Tabletten eingestellt. An der Dosis musste viel gedreht werden, immer wieder nachjustiert, bis sie nun bei einer guten Medikation angekommen ist.

Bedingt durch die Epilepsie leidet Pandora an Panikanfällen, sobald es zu Situationen kommt, die sie nicht einschätzen kann oder die – für sie – Stress bedeuten. Denn leider waren die täglichen Arbeitswege, verbunden mit dem Rein- und Rausheben aus dem Kofferraum, ein so großer Stressfaktor, dass Pans Welt immer kleiner wurde, bis sie gar nicht mehr spazieren gehen wollte.

Daher ist Pan jetzt Tierheimbürohund und diese Konstante tut ihr sichtlich gut. Ein strukturierter Alltag mit Menschen, die sie liebt. Und wenn sie einmal liebt, dann richtig. Aber ihr Herz muss erobert werden, das gibt sie nicht freiwillig her.

Pan kann problemlos mit Hunden und Katzen zusammenleben. Kinder sind auch kein Problem, solange diese ruhig sind und verstehen, richtig mit Tieren umzugehen.

Pan sucht eine Pflegestelle. Dies bedeutet, dass die Epilepsie-bezogenen Kosten vom Tierheim übernommen werden (z. B. Tabletten, Blutuntersuchungen etc.)

Pan

Da Pandora bereits seit mehreren Jahren bei uns ist, gehört sie zu den Tieren, die in unserem Patenprogramm sind. Wir wollen an dieser Stelle allen danken, die unsere Arbeit mit Pandora durch eine solche Tierpatenschaft unterstützen!

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